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Apr

Thema Bericht über die Jahreshauptversammlung vom 12. April 2011

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Kurz nach 20.00 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende, Peter Apian-Bennewitz, die im Vereinsheim anwesenden Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Die Tagesordnungspunkte 2 bis 4, Feststellung der anwesenden Mitglieder, Totengedenken und Berichte der Vorstandsmitglieder, sowie der Jahresbericht des Chorleiters und der Wirtschaftsbericht der Kassenprüfer wurden zügig behandelt, so dass die Vorstandschaft unter TOP 5 schon bald einstimmig entlastet werden konnte.

In seinem Jahresrückblick spannte der erste Vorsitzende einen großen Bogen über das Jahr 2010, das vor allem durch seine wirtschaftlichen Aktivitäten hervor stach. Nach dem großen Festjahr 2009, in dem das hundertjährige Bestehen des Vereins mit all seinen Festivitäten und Feierlichkeiten gefeiert wurde, standen 2010 die wirtschaftlichen Belange im Vordergrund.

Ein weiterer Meilenstein war die Wiedergründung des Kinderchors „Klosterspatzen“ im August 2010, der seit seiner Gründung als Schülerchor, im Jahr 1967 seine dritte Neuauflage erhalten hat.

Nach den letztjährigen großen Aktivitäten auf Kulturgemeinde und Gemeindeebene fiel der Bericht des Kassenwarts und der Kassenprüfer entsprechend positiv aus. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Schriftführerin Birgit Ehnes, einen „großen“ Arbeitsnachweis führte. Die Freude über das „gute“ Jahr wurde durch den Bericht des Chorleiters Alexander Dietrich gebremst, der ein sehr nachdenkliches Resümee zog. Bei all den Events liegt der kulturelle Auftrag des Vereins bei dem Erlernen und Aufführen von neuem und altem Liedgut. Doch um diesem Auftrag gerecht zu werden, braucht man Sängerinnen und Sänger. Und hier ist das große Problem. Wie kann es sein, dass in einem Dorf mit über 2400 Einwohnern nur so wenige Menschen im Chor singen wollen? Ohne die vielen auswärtigen Chormitglieder könnte der Chor nicht mehr existieren. Was hält die Menschen ab? Wie können wir den Verein attraktiver machen…? Fragen über Fragen, – und keine Antworten. Hier ist viel zu tun. Hier wartet viel Arbeit. Beide Chöre, Kinderchor und Gemischter Chor sollen im alten Glanz erstrahlen und positive Botschafter für ihr Heimatdorf sein.

Unter TOP 7 schloss sich folglich auch eine angeregte Diskussionen um das Wohl und Wehe des Vereins an.